Pirna

Pirna

Stadt zur Sächsischen Schweiz

Pirna

Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
TouristService Pirna
Am Markt 7 (Canaletto-Haus)
01796 Pirna


Regionen, Städte und Gemeinden
Tel.: 0049 (0)3501 556 446

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Pirna als Große Kreisstadt ist mit ca. 40.000 Einwohnern eine der schönsten Städte in der Sächsischen Schweiz.

Direkt an der Elbe liegt die romantische Stadt, umgeben von kleineren Bergen und Felsformationen wie z.B. die Schöne Höhe. Von Pirna aus beginnen viele der attraktiven Wanderwege in das Naturerlebnis Sächsische Schweiz, wie z.B. der historische Malerweg.

Die große Kreisstadt Pirna

Es sind die vielen kleinen Gassen mit ihren Einkaufspassagen, die historisch sanierten Fachwerkhäuser mit lauschigen Hinterhöfen, die Gaststuben, Kirchen und Museen, welche die Altstadt so interessant machen. Auch sonst bietet Pirna mit einer großen Auswahl an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten alles, was das Herz begehrt wie z.B. Kino (Filmpalast), Geibeltbad, Naturseen, Sportstätten, DDR-Museum, Discotheken - um nur einige zu nennen. Dank guter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sind diese bequem mit Bus und Bahn zu erreichen.

In der Altstadt werden jährlich fröhliche Feste wie die Pirnaer Hofnacht, der Pirnaer Tresen, der Markt der Kulturen, das Stadtfest, die Pirnaer Jazznacht oder das Weinfest im Klosterhof gefeiert. An diesen Tagen zeigt sich Pirna von seiner schönsten Seite. Aus allen Gegenden kommen Menschen, um sich bei Livemusik, Kerzenschein, offenen Hinterhöfen, sächsischen Speisen und Wein zu erfreuen.

Geschichtliches zu Pirna

Im Jahr 1233 wird Pirna erstmals urkundlich erwähnt. Aus einem unscheinbaren Fischerdorf entstand mit der Zeit eine florierende Stadt mit Handel, Handwerk, Schulen und einer großen Stadtkirche (St. Marien). Der Bau einer 10 Meter hohen Stadtmauer im Jahr 1628 sollte die Stadt vor Eindringlingen schützen. Als Pirna 1639 durch schwedische Truppen belagert wurde, kamen trotzdem über 600 Einwohner ums Leben. Nach Abzug der schwedischen Truppen sollte Pirna eingeäschert werden. Theophilus Jacobäer, der Besitzer der Löwenapotheke am Markt, verhinderte mit einem Fürbittbrief der sächsischen Kurprinzessin Magdalena Sibylle (eine Freundin der schwedischen Königin) die Vernichtung der Stadt. Als Dank an Theophilus Jacobäer wird jährlich das Schaustück „Der Retter“ zum Pirnaer Stadtfest aufgeführt.

"Der Erlenpeter bin ich genannt, armen Leuten wohl bekannt, wer kein Geld hat in der Tasche der trinkt mit mir aus meiner Flasche". – Vers vom Erlenpeterbrunnen in Pirna

Bauwerke in Pirna

Besonders sehenswert ist die historische Altstadt Pirnas mit seinem bekannten Marktplatz, den einst Canaletto auf seinem Ölgemälde „Marktplatz von Pirna“ verewigte. Darauf zu sehen ist das Canalettohaus, welches 1520 erbaut wurde und heute Beherbergung der Touristeninformation ist. Ebenfalls auf dem Markt zu finden ist die Löwenapotheke, in der Theophilus Jacobäer (Retter der Stadt) einst wohnte.

Die spätgotische, dreischiffige Hallenkirche St. Marien ist unbedingt einen Besuch wert. Sie beeindruckt durch ihre Architektur, dem riesigen Mittelschiff und den vielen Gewölbemalereien. Vor allem das siebenstimmige Geläut, welches sich in der Turmhaube des barocken Kirchenturms befindet, ist ein Hörgenuss der besonderen Art.

Die rekonstruierte Mägdleinschule am Kirchplatz aus dem 15. Jahrhundert oder die Alte Knabenschule auf der Oberen Burgstraße mit dem Erlpeterbrunnen sind historische Zeitzeugnisse.

Weitere Highlights, die Sie sich in Pirnas Altstadt nicht entgehen lassen dürfen, sind: der Engelserker mit seinen bemalten Holzbalkendecken aus der Renaissance, das Blechschmidthaus mit dem bekannten Volutengiebel und farbiger Renaissance-Balkendecke, das Rochowsche Haus mit seiner barocken Fassadenmalerei, das rekonstruierte Tetzelhaus mit seiner in ganz Europa einmaligen gotischen Bohlenstube, die Stadtbibliothek mit historischem Innenhof, das um 1300 gegründete Dominikanerkloster mit Kreuzrippengewölbe, die zweischiffige gotische Klosterkirche St. Heinrich mit ihren bedeutenden Überresten sechshundertjähriger Seccomalereien.

Gemeindegliederung von Pirna

Zur Großen Kreisstadt Pirna gehören die Ortsteile Copitz, Cunnersdorf, Birkwitz- Pratzschwitz, Bonnewitz, Graupa, Hinterjessen, Krietzschwitz, Liebethal, Mockethal, Neundorf, Obervogelgesang, Niedervogelgesang, Posta, Rottwerndorf, Zatschke, Zehista und Zuschendorf.

Copitz

Der durch die Elbbrücken verbundene rechtselbische Stadtteil von Pirna heißt Copitz. 1417 wurde der an der Wesenitz liegende Ort erstmals urkundlich erwähnt. Die Brückmühle gilt als eine der ältesten dieser Region. Der Aussichtspunkt "Schöne Höhe" bietet einen reizvollen Blick auf die historische Altstadt von Pirna, Schloss Sonnenstein und das Elbtal in Richtung Posta. In Copitz befindet sich ein Natursee (Naherholungszentrum – NEZ) mit einem Campingplatz.

Cunnersdorf

Cunnersdorf ist ein winziger Ort am Rande des Neubaugebietes Sonnenstein. Hier finden Sie einen kleinen Klettergarten, angelegt aus einem ehemaligen Steinbruch. In den Sandsteinwänden befinden sich künstliche Griffe und geben damit auch Anfängern einen besseren Halt.

Birkwitz- Pratzschwitz

Dieser Ortsteil ging 1973 aus dem Zusammenschluss der Dörfer Birkwitz und Pratzschwitz hervor. Der Ort zählt etwa 1400 Einwohner und grenzt im Nordwesten an die Dresdner Stadtteile Pillnitz und Söbrigen. Zwischen Birkwitz und Pratzschwitz befindet sich eine etwa 70 Hektar große, geflutete Kiesgrube aus ehemaligem DDR Bestand. Die Kiesgrube wird heute vorwiegend als Bade- und Angelsee genutzt. Einmal im Jahr findet das Strandfest mit Musik & Tanz im großen Bierzelt und abendlichen Feuerwerk statt.

Bonnewitz

Bonnewitz ist ein Ortsteil des Pirnaer Landkreises Sächsische Schweiz und wurde 1972 mit zu Graupa eingemeindet. Seit 1999 gehört das am Borsberg liegende kleine Dorf zur Kreisstadt Pirna. (Sächsische Mundart: „In Bonnewitz da hat's geblitzt, da hamsch de Schweinschen mit de Schwänzschen verfitzt.“)

Graupa

Im Ortsteil Graupa befindet sich das im Jahr 1907 errichtete Richard-Wagner-Museum. In diesem alten Gutshaus schrieb Wagner, während seines Urlaubs im Jahr 1846, seine berühmte Oper Lohengrin. Nicht weit weg vom Museum findet man ein großes Jagdschloss mit einer Parkanlage, die seit 2006 um den „Richard-Wagner-Lehrpfad“ erweitert wurde. Wanderungen entlang der Weinhänge am Borsberg in Richtung Pillnitz oder in Richtung Zaschendorf kann man von hier aus unternehmen.

Hinterjessen

Der leine an der Wesenitz befindliche Ort Jessen ist vor allem durch den Reitverein „RFV Pirna Jessen e.V.“ bekannt. Der Verein führt jedes Jahr mehrere Dressur - und Springlehrgänge durch. Auch regelmäßige Reitturniere finden hier statt, wobei das ,,große" bundesweit offene Turnier im Monat September das Highlight des Vereins darstellt.

Krietzschwitz

Der Pirnaer Stadtteil Krietzschwitz ist seit 1974 eingemeindet. Der kleine Ort wurde 1359 erstmals urkundlich erwähnt. Seine Lage, direkt auf dem Handelsweg in Richtung Böhmen, machte den Ort zur Zwischenstation für Kaufleute und Eisen- und Erztransporteure. Dem Feldherrn Herzog Eugen von Württemberg (1788–1857) gelang es hier im August 1813 die einmarschierenden napoleonischen Truppen aufzuhalten. Zum Dank an die mutige Tat wurde dem Herzog ein Denkmal aufgestellt.

Heute findet der Besucher in der Obstscheune in Krietzschwitz regionale Bioprodukte. In der gegenüberliegenden Kerzenzieherei kann der Gast seine ganz persönliche Kerze kreieren.

Liebethal

Das größte Richard-Wagner-Denkmal der Welt thront im wildromantischen Liebethaler Grund. Unweit der Lochmühle steht seit 1933 die über vier Meter hohe Bronzestatue, welche Wagner als Gralshüter darstellt. In der benachbarten Lochmühle hielt sich Wagner während seines Sommerurlaubes im Jahr 1846 öfters auf und ließ sich dabei für seine weltbekannte Oper Lohengrin inspirieren. Für Malerwegswanderer liegt hier der Startpunkt Ihrer Reise. Gleich am Anfang kommt man an großen Kletterwänden vorbei, welche gern von Einheimischen genutzt werden. Der Flusslauf Wesenitz liegt in unmittelbarer Nähe.

Mockethal

Mockethal, gelegen auf einem Hügel über dem Elbetal, ist neben der landwirtschaftlichen Nutzung bekannt für die Sandsteinbrecherei. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1417 als Mütal. Den Ortskern bildet ein Rundling mit Dreiseithöfen. Die Untergeschosse sind meist aus massiven Sandstein erbaut, die Obergeschosse bestehen zum größten Teil aus Fachwerk.

Eisenbahnbegeisterte Besucher finden im historischen Feldbahnmuseum Herrenleite e.V. Lokomotiven und Wagen in unterschiedlichen Spurweiten.

Neundorf

Der Ort wurde 1408 erstmals erwähnt und ist bekannt geworden durch die Bildweberei-Künstlerin Lydia Hörenz. Neundorf ist seit 1923 Stadtteil von Pirna des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Obervogelgesang, Niedervogelgesang

dieser linkselbische Stadtteil von Pirna wurde 1974 eingemeindet. Die Siedlung entstand im 16. Jahrhundert aus einem Vorwerk. Direkt über den Elberadweg erreicht man den schönen Gasthof Obervogelgesang am Fuße der Königsnase. Unter anderem bietet dieser im Sommer Beachvolleyball und Schlauchbootvermietung an.

Posta

Posta ist seit 1922 rechtselbischer Stadtteil Pirnas und besteht aus Ober- und Niederposta. Niederposta wurde 1417, Oberposta 1547 erstmalig erwähnt. Posta ist vor allem als Fischer- und Steinbrechersiedlung im letzten Jahrhundert bekannt geworden. Heute ist Posta ein ruhig gelegener Wohnort direkt an der Elbe und lockt mit seinem gut ausgebauten Radweg jedes Jahr viele Touristen in die Sächsischen Schweiz.

Rottwerndorf

Seit 1922 ist Rottwerndorf Stadtteil von Pirna. Auch dieser Ort ist, wie so viele, geprägt durch seine ehemalige Landwirtschaft und Steinbrecherei. Von dem im 16. Jhd. erbauten Schloss Rottwerndorf, mit seinem Renaissanceportal und dem Schlosspark mit Orangerie ist heute leider nur noch eine Ruine zu sehen. Kurfürst August der I. ließ einst die im 13. Jhd. erbaute Wasserburg in ein Renaissanceschloss umbauen.

Zatzschke

Zatzschke ist seit 1950 eingemeindeter Stadtteil Pirnas und liegt ca. 5 km nordöstlich der großen Kreisstadt. 1417 wurde der ländliche Ort erstmals urkundlich erwähnt, war Amtsdorf von Hohnstein und unterstand der Lohmener Gerichtsbarkeit. In Ortsnähe von Zatschke verläuft die ehemalige Bahnstrecke Pirna–Herrenleite, welche heute durch Mitglieder des historischen Feldbahnmuseum Herrenleite e.V. teilweise rekonstruiert wird.

Zehista

Zehista ist seit 1922 ein Stadtteil von Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der im Tal der Seidewitz liegende Ort wurde um 1355 erstmalig erwähnt. Das Zehistaer Schloss entstand 1551 aus einem Großgut, später Rittergut und wurde während des Dreißigjährigen Krieges zum Schloss umgebaut. Als erste Poststation galt der Gasthof "Zur Post" auf dem Weg von Dresden nach Prag, in den Jahren zwischen 1693 und 1827. In den letzten Jahren fuhr die historische Postkutsche von hier aus für Touristen in Richtung Zuschendorf.

Zuschendorf

1378 wurde das Dorf erstmalig urkundlich erwähnt. Dies geht wahrscheinlich auf eine seit dem 11. Jahrhundert bestehende Burganlage zurück. Das Dorf selbst entwickelte sich mit einigen Häusleransiedlungen als Gutsdorf. 1923 wurde Zuschendorfs durch Pirna eingemeindet. Ein besonderes Ausflugsziel bildet dabei das Landschloss Zuschendorf mit seiner Kirche. Im Kircheninneren findet man viele Malereien aus der Barockzeit und ein Flügelaltar des Lucas Cranach-Schülers Heinrich Göding. In den Anlagen und Gärten des alten Landschlosses ist heute eine wunderschöne, botanische Sammlung mit Hortensien, Bonsai, Efeu, Kamelien und einer herrlichen Obstorangerie zu sehen.

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