Luftkurort Gohrisch

Luftkurort Gohrisch

Stein-Reich durch die vielfältige Felslandschaft

Luftkurort Gohrisch

Tourist-Info Gohrisch
Haus der Gemeindeverwaltung Gohrisch
Neue Hauptstraße 116b
01824 Kurort Gohrisch


Regionen, Städte und Gemeinden
E-Mail: tourist-info@gohrisch.de
Tel.: 0049 (0)35021 661 66

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Gohrisch ist Sachsens erster anerkannter, neuprädikatisierter Luftkurort, gelegen auf einer Hochebene über dem Elbtal.

Das reizarme Klima bietet die besten Voraussetzungen um sich in diesem Ort, umgeben von grünen Wäldern und Fluren, herrlich zu erholen und vom Stress des Alltags abzuschalten. Einen wunderbaren Blick auf die Sächsische Schweiz genießt der Gast vom gleichnamigen Elbsandstein Gohrisch, der sich direkt an den Ort anschließt.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in und um den Luftkurort Gohrisch

Erstmals 1437 als Dorffe Gorusch erwähnt, wurde der Ort bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Landwirtschaft geprägt. Die ersten Sommerurlauber empfing der Gutsbesitzer Adelbert Hauffe im Jahre 1869 auf seinem Gut. Damit nutzte er die vorherrschenden, idealen Bedingungen wie die ruhige, waldreiche und klimatisch ausgeglichene Lage des Ortes.

Viele in- und ausländische Besucher der DDR-Staatsregierung beherbergte die denkmalgeschützte Gebäudegruppe des 1956/1968 errichteten „Gästehaus des DDR-Ministerrates“ – heute ein 3-Sterne-Hotel für Wanderer und Urlauber. 1960 weilte hier der russische Komponist Dimitri Schostakowitsch und komponierte sein 8. Streichquartett. Eine Bronze-Büste erinnert noch heute an den Aufenthalt des Komponisten. Die ersten „Internationalen Schostakowitsch-Tage“ wurden im Jahr 2010 in Gohrisch abgehalten.

Der Kurort verfügt über einen Lehrpfad, welcher Auskunft über Flora und Fauna der Region gibt und ein Klimaterrainwegenetz mit einer Länge von 35 km. Die vielen Steine, wie zum Beispiel der Gohrisch(stein), der Papststein, der Kleinhennersdorfer Stein, die Lasensteine, der Spitzstein und der Katzstein prägen das wunderschöne Landschaftsbild um den Luftkurort Gohrisch. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die markanten Tafelberge Lilienstein und Pfaffenstein sowie die Festung Königstein.

Ein interessantes Ausflugsziel ist das Waldbad in Cunnersdorf. Mit einer Rutsche, Kinderbecken, einer Mini-Kegelbahn und zahlreichen anderen Attraktionen ausgestattet, garantiert es einen kurzweiligen Aufenthalt. 
Auch ein leichter Einstieg auf den Elberadweg ist von Gohrisch aus möglich. Die Gemeinde selbst verfügt über gute, ländliche Gasthöfe mit sächsischer Küche und tollen Namen wie "Jagdstübel", Landgasthaus "Erholung" oder dem Café Rumpelt.

„Wer möchte schon Leben ohne den Trost der Bäume." Günter Eich, deutscher Lyriker, *1.02.1907 - † 20.12. 1972

Gemeindegliederung von Gohrisch

Zur Gemeinde Gohrisch gehören die Ortsteile Cunnersdorf, Kleinhennersdorf und Papstdorf.

Cunnersdorf

Cunnersdorf wurde 1379 gegründet (damals zu Böhmen gehörend und ab 1454 wieder sächsisch) und liegt inmitten ausgedehnter Wälder in einer Talmulde des Cunnersdorfer Baches. Im 16. Jahrhundert entstand hier unter Kurfürst August ein kurfürstlicher Forsthof mit Herrenhaus, Wirtschaftsgebäuden und einem Torhaus, dessen Gebäude heute noch erhalten sind. Cunnersdorf besitzt eine neoromanische Kirche aus den Jahren 1854/55. Aus deren Vorgängerbau wurde die Ausstattung übernommen, unter anderem ein Altarbild von 1666.Im zugehörigen Ortsteil Viebig befindet sich eine Mahl- und Brettmühle aus dem Jahr 1561 – letztmalig war diese 1955 in Betrieb. Der Cunnersdorfer Naturlehrpfad führt Richtung Süden über das Katzsteinplateau zum 474 m NN hohen Katzfels. Angeblich soll dort 1809 die letzte Wildkatze erlegt worden sein. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich der Katzstein (444 m NN). Besuchen Sie Cunnersdorf im Sommer, dann sollten Sie sich einen Besuch in dem idyllisch gelegenen Waldbad mit Breitrutsche, Wasserpilz und Kinderspielplatz nicht entgehen lassen.

Kleinhennersdorf

Kleinhennersdorf, erstmals 1439 als das Wyndische Heynersdorff erwähnt, wird das von fränkischen Siedlern angelegte Waldhufendorf bis ins 19. Jahrhundert durch Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft geprägt. Zur Sommerfrische entwickelte sich der kleine Ort Mitte des 19. Jahrhunderts. Die 1572 angelegte Liethenmühle fungiert heute als herrlich gelegener Waldgasthof mit Pension. Einen Ausflug wert sind auf alle Fälle die Sandsteinhöhlen am Kleinhennersdorfer Stein.

Papstdorf

Papstdorf, erstmals 1371 als Bogansdorff erwähnt, liegt am Fuße des Papststeins. Von dessen Gipfel hat man einen schönen Rundblick auf den Ort und dessen Umgebung. Zudem ist das Dorf für Kletterer und Wanderer interessant. Das Klettergebiet zählt zum Gebiet der Steine, einen Klettergebiet im Landschaftsschutzgebiet des Landkreises Sächsische Schweiz - Osterzgebirge. Ursprünglich von der Landwirtschaft geprägt, setzt der Ort Mitte des 19. Jahrhunderts auf die touristische Erschließung. So wurde beispielsweise auf dem Plateau des Papststeins 1862 eine Gaststätte errichtet, hinzu kam später ein hölzerner Aussichtsturm. Im Ort befand sich zu DDR-Zeiten das Zentrale Pionierlager Klement Gottwald. Papstdorf besitzt eine Kirche im Stil des Spätbarocks aus dem Jahr 1787, ausgestattet mit einer zweimanualigen, mechanischen Schleifladenorgel von Wilhelm Leberecht Herbrig von 1845.

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