Dresden

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Das sächsische Florenz an der Elbe

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Wer einmal Dresden erlebt hat, wird es so schnell nicht wieder vergessen.

Seine Einzigartigkeit an Architektur, Kunst & Kultur machen die facettenreiche Großstadt interessant und vereinen historisches mit zeitgenössischem. Die Landeshauptstadt mit seinen 11 Stadtteilen und einer Einwohnerzahl von ca. 500.000 Menschen gilt als Eintrittstor zur Sächsischen Schweiz mit seinem Nationalpark.

Dresden erleben

Dresden ist eine moderne und pulsierende Großstadt im alten Gewand und lädt Jung und Alt zum Entdecken ein. Für eine Erkundungstour durch Dresden lassen sich ein Vielzahl an öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen (S-Bahn, Straßenbahnen, Busse, Taxen und selbst Pferdekutschen oder Rikschas). Natürlich lässt sich Dresden auch wunderbar zu Fuß entdecken, denn viele der historischen Sehenswürdigkeiten liegen in unmittelbarer Nähe zueinander.

Dresden und seine Umgebung bieten Galerien und Museen, Akademien und Bibliotheken, Erlebniss- und Wellnessbäder, Messen und Ausstellungen, Opern und Theater, Stadtführungen und Stadtrundfahrten, Sportzentren und Arenen, Bars und Diskotheken, Restaurants und Erlebnisgastronomie, Cafés und Biergärten, Kinos und Schauspielhäuser, Einkaufszentren und Kunsthandwerk, Freizeitparks und Tiergehege, Dampfschiff- und Bootfahrten, Motorflug- und Ballonfahrten etc. an. Erleben Sie die Landeshauptstadt Dresden bei Tag und bei Nacht als eine einzigartige und faszinierende Metropole und genießen Sie dabei die sächsische Gastfreundlichkeit.

"Was ein Friedrich August am Anfange des Jahrhunderts anfing, hat ein anderer Friedrich August am Ende desselben vollendet. Durch sie ist Dresden in Ansehung seiner Kunstschätze ein deutsches Florenz geworden. Johann Gottfried Herder * 25. August 1744; † 18. Dezember 1803

Dresdens Geschichte

Dresdens Geschichte reicht bis in die Bronzezeit zurück. Germanische Siedler bevölkerten die Gegend noch vor Beginn der Zeitrechnung. Gegen Ende des 7 Jh. siedelten sich vor allem Sorben rechtselbisch an. Ab dem 13. Jahrhundert eroberten deutsche Fürsten das Gebiet um Dresden. Bauern, Handwerker und Kaufleute fanden ein neues zu Hause. Auf Grund der Machtkämpfe zwischen dem Dohnaer Burggrafen und dem Markgrafen von Meißen errichtete man eine Burganlage am Taschenberg, welche auf dem Boden des heutigen Stadtschlosses lag. Die durch Brücken verbundenen Stadtteile von Dresden florierten bald zu einer prächtigen Stadt. Dresden wurde um 1485 zur Haupt- und Residenzstadt gekürt. Stadtbrände und Epidemien wie die Pest galten im 16 Jh. als ernsthafte Bedrohung für die Einwohner der Stadt. Zirka 10.000 Menschen kamen im 16 Jh. allein durch die Pest ums Leben. Das entsprach ungefähr der Hälfte der damaligen Dresdner Bevölkerung.

Seine Blütezeit erreichte Dresden mit Beginn der augusteischen Epoche, die um 1694 mit der Regentschaft von Friedrich August I, auch bekannt als August der Starke begann. Zu dieser Zeit wurden Unmengen an Geld für majestätisch, prunkvolle Feste und in großem Maße für die Hofhaltung ausgegeben. Aus diesem Grund kamen bald viele Händler und Handwerker und ließen sich in der Stadt nieder. Die Population verdoppelte sich somit innerhalb von 35 Jahren. 1729 zählte die Stadt Dresden ca. 45.000 Bürger. Zahlreiche uns auch heute bekannten Gebäude entstanden zu jener Zeit. So unter anderem der Zwinger, die Frauenkirche, das Taschenbergpalais, Schloss Pillnitz und das Holländische - später Japanische Palais. Auch der Barockgarten Großsedlitz wurde großflächig erweitert und die Residenzstadt Dresden umfangreich ausgebaut.

Auch wenn die Stadt Dresden nicht zu jeder Zeit so großzügig erweitert werden konnte und wirtschaftliche Schäden erlitt (1706 durch die schwedische Besetzung Sachsens), brachte der Eifer der Menschen die Stadt bald wieder zum Erblühen. Auch Friedrich August der II, der Sohn von August dem Starken, trug wesentlich zum Ausbau und der Verschönerung von Dresden bei. Er ließ die Katholische Hofkirche erbauen und auch die Gemäldesammlung großzügig erweitern. Wie sein Vater erlangte August der II die polnische Krone, was durch Missgunst und Intrigen wiederum zu Kriegen führte (österreichischer Erbfolgekrieg, 7 jähriger Krieg, später die napoleonische Ära).

In den Gründerjahren (Reichsgründung 1871) entstanden bald viele Villen, die im Gründerstil erbaut wurden (z.B. in den Stadtteilen Blasewitz, Striesen, Strehlen, Loschwitz und Weißer Hirsch). Auch Bankhäuser wie die der Deutschen Bank und Aktiengesellschaften entstanden. Dresden wurde zu einem florierenden Handels- und Wirtschaftsmarkt, der durch seine günstige Lage zur Elbe beste Voraussetzungen bot. Doch auch diese Ära weilte nicht lang. Durch die Luftangriffe der alliierten Streitmächte am 13. 14. und 15. Februar 1945 wurde Dresden völlig ausgebombt. 35.000 Menschen kamen bei der Angriffswelle von mehr als 1.300 Flugzeugen nachweislich ums Leben. Dresden lag brach – doch bald begann der Wiederaufbau der Stadt.

Die neue aufgezwungene Denkweise der DDR veranlasste die Menschen dazu nur die prägnantesten historischen Gebäude wieder zu errichtet. Viele der Ruinen wurden ohne Kompromiss gesprengt. Dresden sollte eine moderne sozialistische Großstadt, ganz nach dem Vorbild des großen Bruders werden (ehemalige Sowjetunion). Dresdens Altstadtkern, die Straßen, Brücken und Bürgerhäuser verfielen zusehends. Eine Stadt aus Betonbauten wurde aus dem Boden gestampft. Dann kam 1989 die Wendezeit und mit ihr 1990 die langersehnte Wiedervereinigung Deutschlands. Es entstand bald ein neues stadtplanerisches Baukonzept, dass sich für einen originalgetreuen Wiederaufbau der historischen Gebäude am Neumarkt einsetzte (Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden e.V.). Dresden konnte nun endlich wieder das werden, was es in der Vergangenheit war – eine Großstadt mit außergewöhnlichem Charme, welche Menschen aus aller Welt begeistert.

Stadtgliederung

Zu Dresdens Stadtteilen gehören die Radeberger Vorstadt, die Leipziger Vorstadt, Dresden Pieschen (seit 1897 eingemeindet), Dresden Trachau (seit 1903 eingemeindet), Dresden Kaditz (seit 1903 eingemeindet), Dresden Löbtau (seit 1903 eingemeindet), Dresden Leuben (seit 1921 eingemeindet), Dresden Coschütz (seit 1921 eingemeindet) und Dresden Wachwitz (seit 1930 eingemeindet).

Dresdens Umgebung

In Dresdens Umgebung liegen deutsche Großstädte wie Chemnitz (80 km südwestlich), Leipzig (100 km nordwestlich), Berlin (200 km nördlich). 150 km südlich von Dresden befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, 230 km östlich hingegen liegt die polnische Stadt Breslau.

In Dresdens Nachbarschaft liegt der Landkreis Bautzen mit der Stadt Radeberg, der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit den Städten Pirna, Heidenau und Freital und der Landkreis Meißen mit den bekannten Städten Meißen, Moritzburg und Radebeul. Auch Städte wie Riesa oder die Bergstadt Freiberg befinden sich unweit von Dresden entfernt. Dresden gehört außerdem zur Euroregion Elbe/Labe.

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