Hohnstein

Hohnstein

Burgstadt der Puppenspielkunst

Hohnstein

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Rathausstr. 9
01848 Hohnstein


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Die Stadt Hohnstein liegt im Norden des Nationalparks „Sächsische Schweiz“ umgeben von der wildromantischen Schönheit einer Wald- und Felslandschaft.

Hoch über der Stadt auf einem Felsmassiv thront majestätisch die Burg Hohnstein und gilt zugleich als Wahrzeichen der Stadt. Der unterhalb der Burg gelegene Marktplatz mit seinen historischen Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften, verträumten Gassen und einladenden Gasthäusern verbreitet Charme und Gemütlichkeit in der Stadt am Fels.

Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele in Hohnstein

Touristische Attraktion in Hohnstein ist ohne Zweifel die alte Burg Hohnstein. Vermutlich im 1200 Jahrhundert errichtet, galt sie als böhmische Grenzfeste - der Ort Hohnstein wurde erstmals 1333 urkundlich erwähnt und erhielt 1444 das Stadtrecht. Wer schon immer einmal auf einer richtigen Burg übernachten wollte, kann dies hier tun, ehemals unter anderem als Jugendgefängnis und Kriegsgefangenenlager genutzt, befindet sich heute eine Jugendherberge darin.

1724 wurde die Stadt von einem verheerenden Stadtbrand heimgesucht. Ungefähr die Hälfte aller Häuser brannte nieder. Die wiedererrichtete Stadtkirche entstand 1724 – 28 nach Plänen des bekannten Ratszimmermeisters George Bähr, wie auch die Dresdner Frauenkirche, und gilt als eine der schönsten Barockkirchen Sachsens.

Das Hohnsteiner Land bietet ein sehr gut ausgebautes und ausgeschildertes Wanderwegnetz direkt vor der Haustür. Um nur einige markante Ausflugsziele zu nennen, welche sich unweit von Hohnstein befinden, sind zum Beispiel das malerische Polenztal mit seinen bunten Märzenbecherwiesen, das eindrucksvolle Sebnitztal, das sagenumwobene Schwarzbachtal, der unvergleichliche Tiefe Grund, der romantische Amselgrund in Rathewalde und der geheimnisvolle Kohlichtgraben. Nicht zu vergessen die bekannte Brandaussicht vom „Balkon der Sächsischen Schweiz“. Hier wird der Wandersmann mit einem eindrucksvollen Rundblick über die Sächsische Schweiz belohnt.

Für die nötige Abkühlung im Sommer sorgt ein Freibad direkt in Hohnstein, was durch seine terrassenförmige Anlage interessant gestaltet ist und sich harmonisch in die landschaftlichen Gegebenheiten einfügt.

"Das ist das Schicksal des Naturmenschen im gesellschaftlichen Zustand. (…) In den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein."  —  Johann Heinrich Pestalozzi   *12.01.1746 - +17.02.1827, Ausgewählte Schriften

Puppenspiel in Hohnstein

Eine kleine Berühmtheit der Stadt ist der Hohnsteiner Kasper. Anfang der 1920er Jahre gründete Max Jacob das Hohnsteiner Handpuppenspiel und machte diese Puppen weltweit durch Film, Fernsehen, Tonträger, Literatur und die in Serie hergestellten Handpuppen bekannt.

Die Hohensteiner Handspielpuppenwerkstatt ist nach wie vor in Hohnstein ansässig und verschickt diese Puppen immer noch in alle Welt.

Gemeindegliederung von Hohnstein

Hohnstein, am Rande der Sächsischen Schweiz, liegt mit seinen angegliederten Ortsteilen nördlich der sogenannten Lausitzer Überschiebung, welche die Grenze zwischen dem eigentlichen Elbsandsteingebirge und dem aus Granit aufgebauten Westlausitzer Berg- und Hügelland bildet.

Die Ortsteile Cunnersdorf, Ehrenberg, Goßdorf mit Kohlmühle und Waitzdorf, Lohsdorf, Rathewalde mit Hohburkersdorf und Zeschnig, sowie Ulbersdorf gehören zur Stadt Hohnstein.

Cunnersdorf

Cunnersdorf liegt nordöstlich von Hohnstein und gehörte im Jahr 1223 zum Königreich Böhmen. Nach dem Übergang der Herrschaft Hohnstein an Sachsen wurde es 1443 Amtsdorf. Vollständig niedergebrannt im 30-jährigen Krieg, erstreckt es sich heute als Waldhufendorf mit einigen schönen Dreiseitenhöfen in 1,7 km Länge beiderseits des Dorfbaches, welcher an der Bockmühle in die Polenz mündet. Besonderer Anziehungspunkt in diesem Ort ist ein Öko-Bauernhof.

Ehrenberg

Ein weiteres Waldhufendorf ist Ehrenberg – östlich von Hohenstein gelegen, im Gebiet des Lausitzer Granits, erstreckt es sich etwa 3 km entlang des Ehrenberger Baches, bis fast zu dessen Mündung in den Schwarzbach. Erstmals 1385 urkundlich erwähnt, ist es geprägt durch Landschaftsvielfalt und relative Kleinparzellierung. Schöne Ausblicke findet man auf den umliegenden Kuppen.

Der Ort besitzt eine, im 15. Jahrhundert erbaute, Kirche, die bereits von weitem sichtbar, dass Bild des Dorfes charakterisiert.

Goßdorf

Goßdorf liegt fünf Kilometer südöstlich von Hohnstein und besteht aus drei Ortsteilen, die da wären: Goßdorf, Kohlmühle und Waitzdorf. Goßdorf ist ein flächenmäßig kleiner Ort, durch welchen längs die so genannte Lausitzer Überschiebung verläuft, wo sich wechselseitig Granit und Sandstein überdecken. Aussichtspunkte, die man nicht verpassen sollte, sind der Gickelsberg (414 m) mit Blick Richtung Elbtal und der Hankehübel (330 m) mit Blick zu den Schrammsteinen. Sagenumwoben ist die Ruine des „Goßdorfer Raubschloßes“ und ebenfalls einen Besuch wert. So klein der Ort Goßdorf auch sein mag, ein eigenes Freibad besitzt er trotzdem.

Im Sebnitztal, einsam am Rande eines weiten Wiesenplanes, den „Hankewiesen“, gelegen, ist der Ort Kohlmühle beliebtes Ausflugsziel für Besucher der Sächsischen Schweiz. Bis 1756 hatte ein Mühlengebäude an der Ausmündung des Kohlichtgraben gestanden. 1902 kam es durch den Bau einer Fabrikanlage (heute LIKOLIT Kohlmühle GmbH) und der damit verbundenen Entstehung einer Arbeitersiedlung zur Gründung des Ortsteiles Kohlmühle. Das angrenzende Wald-Festgebiet „Die Ochel“ ist Kernzone des Nationalparks.

Von Mai 1897 bis Mai 1951 verkehrte von Goßdorf-Kohlmühle nach Hohnstein die einzige Schmalspurbahn der Sächsischen Schweiz. Historische Relikte, wie z. B. Lokschuppen und Bahnhofsgebäude, sind heute noch zu besichtigen und werden durch den Schwarzbachbahn e. V. gepflegt und teilweise wieder aufgebaut.

Nicht zuletzt wäre zu erwähnen, dass die „Sächsische Semmeringbahn“ mit einer Haltestelle in Kohlmühle den Ort streift. Auf ihrer 28 km langen Strecke von Bad Schandau über Goßdorf/Kohlmühle – Sebnitz – Neustadt, zwischen Elbsandstein und Lausitzer Granit, fährt die Bahn durch 7 Tunnel (der längste misst 377 m), über 34 Brücken, 2 Viadukte und mächtige Dämme sowie durch zahlreiche Täler. Dabei wird ein Höhenunterschied von fast 300 m überwunden. Mehrmals im Jahr kann man hier historische Dampfzüge bewundern.

Waitzdorf

Waitzdorf ist seit 1445 urkundlich bekannt und liegt oberhalb des tiefen Grundes auf der Waitzdorfer Randebenheit bei 330 m. Der Ort beherbergt nur wenige Einwohner und ist mit seiner ruhigen Lage, ohne Durchgangsverkehrt, ideal für einen erholsamen Urlaub im Herzen der Sächsischen Schweiz.

Erwandert man die Waitzdorfer Höhe (414 m) wird man mit einer guten Fernsicht belohnt. Eine kleine Attraktion sind die Gallowayrinder, die auf den Ortswiesen weiden.

Lohsdorf

In Lohsdorf, gelegen in einem Seitengrunde des Schwarzbachtals, ziehen sich die Gehöfte des Dorfs in langen Streifen (Waldhufen) 1,5 km nach Südwesten hin. Am Westhang des Ungers entspringt der Schwarzbach in 430 m Meereshöhe. Im Oberlauf ist das Schwarzbachtal sanft in die Hochflächen eingesenkt und bildet ein Wiesental. Vom Gickelsberg (414 m) hat man bei klarer Sicht einen schönen Blick in die Sächsische Schweiz.

staatlich anerkannter Erholungsort Rathewalde

Das Reihendorf Rathewalde ist staatlich anerkannter Erholungsort und zugehörig zu diesem sind die kleinen Ortsteile Hohburkersdorf und Zeschnig. Gelegen in der Talwanne des Grünbaches, am oberen Ausgang des Amselgrundes, ist Rathewalde Ausgangspunkt vielfältiger Wanderstrecken. Ziele sind unter anderem die Schwedenlöcher, der Steinerne Tisch, die Rathewalder Höhe mit Denkmal und ihrem Pappelbestand und der Hohburkersdorfer Rundblick. Über den Rathewalder Fußweg gelangt man zur Bastei.

Mit Eröffnung der Dampfschifffahrt um 1836, der Dampferanlegestelle Rathen und dem Ausbau des Weges durch den Amselgrund (Amselfall, Amselsee) im Jahre 1908 begann die touristische Erschließung. Der dörfliche Charakter des Ortes ist bis heute erhalten geblieben. Im Zentrum des Ortes befindet sich eine Kirche (1860 umgebaut).
Rathewalde besitzt seit 1995 außerdem ein Freizeit- und Erlebnisbad.

Ulbersdorf

Erste urkundliche Erwähnung von Ulbersdorf (ebenfalls ein Waldhufendorf) erfolgte 1432. Es befindet sich im Naturraum des Westlausitzer Hügel- und Berglandes, nur zwei Kilometer vor Sebnitz, in einem rechten Sebnitzseitental. Der Charakter des Dorfes wird geprägt von einer Vielzahl von Fachwerk- und Umgebindehäusern. Eine kleine Saalkirche aus dem 17. Jahrhundert, mit hölzernem Dachreiter und laternengekrönter Frühbarock-Haube mitten auf dem Dach und einem Taufstein von 1602, lädt zum Verweilen ein. Hinter der Kirche zeugen Wälle und Gräben, beim so genannten Schneckenberg, von einer mittelalterlichen Wehranlage - heute als monumentales Denkmal an die Gefallenen des 1. Weltkrieges erhalten. Erhalten geblieben ist ebenfalls das Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes – Schloss genannt – mit Mauerresten aus dem 15./16. Jahrhunderts. Markante Aussichtspunkte des Ortes sind der Hutberg (335 m) und der Schirm.

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