Neustadt in Sachsen

Neustadt in Sachsen

Grüne Kleinstadt mit attraktivem Freizeitangebot

Neustadt in Sachsen

Tourismus Servicecentrum Neustadt Veranstaltungs GmbH
Johann-Sebastian-Bach-Straße 15
01844 Neustadt in Sachsen


Regionen, Städte und Gemeinden
E-Mail: touristinfo@neustadthalle.de
Tel.: 0049 (0)3596 501 516

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Zwischen den Bergrücken des Hohwaldes und des Ungerberges liegt Neustadt in Sachsen, eingebettet im Neustädter Tal, an der Grenze zwischen Lausitzer Bergland und Elbsandsteingebirge.

Neustadt wurde als Goldbergbaustadt erstmals im Jahr 1333 urkundlich erwähnt und durch Freiberger Bergleute gegründet. Die damals angelegte Stadt mit dem Namen Nuwenstad bzw. Niwenstadt, welche zur Krone Böhmens gehörte, kam 1443 zur Hälfte durch Kauf bzw. Tausch zu Sachsen – 1451 folgte die andere Hälfte.

Sehenswürdigkeiten in Neustadt in Sachsen

Finden kann man heute im historischen Stadtkern von Neustadt, neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, ein 300 Jahre altes Rathaus und in unmittelbarer Nähe davor eine Postdistanzsäule aus dem Jahr 1729. Den Besucher erwartet ein Mix aus alten Bürgerhäusern mit historischem Stadtkern aus der Gründerzeit (19. Jhd.) und modernen Gewerbegebieten bzw. Eigenheimstandorten. Der kleinstadttypische Charakter mit dem Markt als städtischer Mittelpunkt und den schönen Parkanlagen blieb trotz moderner Bauten erhalten.

Genießen Sie einen Spaziergang durch den Arthur-Richter-Park, der 1891/92 auf dem Wiesengelände am Schützenhaus angelegt wurde. Zu sehen sind dort seltene Gehölze wie Tulpenbaum, Gingkobaum, Platane und Hemlocktanne. Der Theklapark, mit einem Denkmal für die Opfer des 1. Weltkrieges, bietet besonders im Frühjahr durch seine Farbenpracht ein Festschmaus für die Augen.

Zwei Kirchen prägen das Stadtbild von Neustadt. Die Evangelisch-lutherische St.-Jacobi-Kirche mit Ihrem vollständig erhaltenen, um 1500 erbauten Chorraum und die Römisch-katholische Kirche St. Gertrudis, die 1926/27 nach Plänen des Bautzner Architekten Kucharz gebaut wurde. Ältestes Gebäude der Stadt ist das Pfarrhaus der St.-Jacobi-Kirche, welches zugleich Wirkungsstätte des Pfarrers und Heimatforschers Wilhelm Leberecht Götzinger (1758 – 1818) war. Seine Grabstätte befindet sich direkt neben dem alten Pfarrhaus.

Mit dem Namen „Schützenhaus“ im Jahre 1882 errichtet, ist die Neustadthalle heute in ihrem einzigartigen Ambiente eine feste Größe, wenn es um Veranstaltungen jeglicher Art geht. Auf selbigem Gelände befindet sich außerdem das „monte mare“ – ein tolles Erlebnisbad mit dazugehörigem Freizeitcenter bietet viele Attraktionen, wie eine 100 m lange Riesenrutsche, Solargrotten, Saunalandschaften, Tennis, Squasch, Fitness und vieles mehr. Zur großzügigen Bäderlandschaft der Stadt gehören außerdem der Neustädter Freibadesee und das Waldbad Polenz in ihrer naturverbundenen idyllischen Lage.

Das Stadtmuseum in Neustadt informiert unter anderem über die Entwicklung der Kunstblumenindustrie, deren Produkte weltweit vertrieben wurden, von den Anfängen seit 1834, bis hin zum Niedergang in der Zeit um 1989/90.
Neustadt in Sachsen gilt als Rad- und Wanderparadies zwischen Sandstein und Lausitzer Granit. Ein umfangreiches, gut markiertes Wanderwegnetz und gut asphaltierte Strecken, wie der Elberadweg und der Fernradweg „Mittellandroute D 4“ lassen Wander- und Radfahrerherzen höher schlagen.

Neustadt in Sachsen besitzt außerdem ein eigenes Kino (Grenzland Lichtspiele).

Markante Erhebungen um Neustadt sind der Karrenberg, der Unger (538 m) mit Fernsehturm und Aussichtsturm, der Valtenberg (588 m ) und die Götzinger Höhe – ein Aussichtspunkt mit Turm und Gaststätte in 425 m Höhe südlich von Neustadt, welche auch gern im Winter als Rodelbahn genutzt wird.

"Man mag sich, fast wo man will, auf einem hohen Berge befinden, so sieht man beinahe um den ganzen Horizont herum eine große und reizende Landschaft vor sich liegen, dass man das Auge nicht wieder wegwenden will, und fast nicht weiß, welche Seite man zuerst bewundern soll."  — Wilhelm Leberecht Götzinger, *01.09.1758 in Struppen - † 23.04.1818 in Neustadt in Sachsen, deutscher lutherischer Theologe und Autor, gilt als Erschließer der Sächsischen Schweiz

Gemeindegliederung von Neustadt in Sachsen

Zu Neustadt in Sachsen gehören die Ortsteile Berthelsdorf, Krumhermsdorf, Langburkersdorf, Niederottendorf, Oberottendorf, Polenz, Rückersdorf und Rugiswalde.

Berthelsdorf

Der Ort Berthelsdorf liegt in einer nach Süden immer breiter werdenden Talmulde und wird vom Ottendorfer Bach und vom Mittellauf der Lohe durchflossen. Erste urkundliche Erwähnung fand Berthelsdorf im Jahr 1228. Viele kleine Handwerksbetriebe findet man in dem 1995/96 gegründeten Gewerbegebiet „Am Fuchsberg“. Im Zentrum des Ortes lädt das „Erbgericht“ zum Verweilen ein. Neben typisch sächsischen Speisen kann dort auch gekegelt oder in der hauseigenen Sauna relaxt werden. Die Gold- und Mineralienerlebnisstätte oberhalb des Gasthauses wurde im Jahr 2007 eröffnet. Hier erfährt der Besucher Interessantes über das Gold und die Mineralien des Hohwalds. Beliebte Ausflugsziele sind außerdem die Wesenitzquelle sowie die „Quarkquetsche“, das Maskottchen des Bergbau- und Traditionsvereins Hohwald e. V., die unterhalb des Valtenbergs im Hohwaldgebiet liegen. Ein renommiertes Fachkrankenhaus für Orthopädie und Rheumaorthopädie ist die Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald.

Krumhersdorf

Krumhersdorf – ein Waldhufendorf mit ca. 500 Einwohnern wurde 1432 erstmals urkundlich erwähnt. Einschließlich des Ortsteils Neuhäuser liegt es am Südwesthang des Ungermassivs zwischen Schönbach und der Neustadt in Sachsen. Das idyllisch gelegene Dorf ist Station der Eisenbahnstrecke Bad Schandau – Neustadt i. S. mit dem höchsten Haltepunkt dieser Strecke. Einen reizvollen Blick in die Sächsische Schweiz hat man vom Ortsteil Neuhäuser. Den Ort durchfließt der Schwarzbach, welcher am Ende des Dorfes in das schöne Schwarzbachtal mündet und zu einem Ausflug einlädt.

Langburkersdorf

Langburkersdorf, gelegen an den dicht bewaldeten Höhenzügen des Hohwaldes und des Ungers, an der Grenze zur Tschechei wurde erstmals 1413 laut Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt. Der Ort wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von fränkischen Bauern besiedelt und nur einige Zeit später wurde das Rittergut mit seinem Schloss gebaut. Heute fungiert das ehemalige Wirtschaftsgebäude als Kulturscheune und dient seit 2001 der Stadt und den Vereinen als Treffpunkt für Feste und Veranstaltungen. Ein weiteres Areal, ehemals Wohngebäude und ehemalige LPG-Küche, bietet heute 34 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen unter der Leitung des neuen Eigentümers, der Volkssolidarität Pirna.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Langburkersdorf ist die Hofmühle, welche eine interessante Ausstellung zum Thema „Haus, Hof, und Feld – bäuerliches Leben vergangener Zeiten“ bietet. Blickt man nach Osten hin über das Langburkersdorfer Tal, wo die Polenz entspringt, schaut man auf die Berge Nordböhmens in der Ferne.

Niederottendorf

Niederottendorf, am Fuße des landschaftlich schönen Hohwaldes und des Valtenberges, liegt zwischen Berthelsdorf und Oberottendorf. Erstmals mit Oberottendorf als „Tutendorph“ genannt, gehörte es zum bischöflich-meißischen Burgwart Göda. Im Jahr 1352 wurde der Ort in Ober- und Unterottendorf getrennt. Das Dorfzentrum bilden die moderne Mehrzweckhalle zusammen mit der Vereinsscheune der Feuerwehr von Berthelsdorf, Ober- und Niederottendorf. In der Vereinsscheune kann der Besucher historische Feuerwehrtechnik bestaunen. Zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten bieten der nahe gelegene Hohwald und der Valtenberg. Ebenso ist der Ort auf dem Radwanderweg „Rund um Neustadt“ schön zu erkunden.

Oberottendorf

Laut Oberlausitzer Grenzurkunde stammt die erste geschichtliche Erwähnung von Oberottendorf aus dem Jahre 1223. Wie bereits erwähnt, umfasste der Ort die Flächen des heutigen Nieder- und Oberottendorf und wurde 1352 getrennt. Als Waldhufendorf gegründet, bestimmen noch heute Dreiseitenhöfe in großem Maße das Erscheinungsbild des Ortes. Oberottendorf besitzt eine Kirche, die ihren Ursprung im 12. Jahrhundert hat, mit einem sehenswerten Altarraum und wertvoll verglasten Fenstern im Innern der Kirche. Alljährlich findet traditionell das Pfingstfest im schönen Parkgelände des alten Oberottendorfer Rittergutes statt.

Polenz

Polenz wurde 1262 erstmals urkundlich erwähnt. Der durch Polenz fließende Bach gab Polenz auch seinen Namen. Das Wort „Poliza“ kommt aus dem Slawischen und bedeutet soviel wie Feldbach. Die Polenz fließt am Ende des Ortes in das Polenztal. Hier sind Wanderungen, besonders zur Zeit der Märzenbecherblüte, sehr reizvoll - die größten natürlichen Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands. In der Vergangenheit besaß Polenz drei Mühlen, wobei die letzte erst 1992 die Produktion als Mahlmühle einstellte. Das Waldbad Polenz bietet vor allem an warmen Sommertagen mit seiner ruhigen Lage am Waldrand und durch den ständigen Zufluss von kühlem Quellwasser eine besondere Erfrischung. Die beiden gut ausgebauten Radwanderwege „Rund um Neustadt“ und „Bayreuth-Zittau“ streifen ebenfalls den Ortsteil Polenz.

Rückersdorf

Rückersdorf wurde als Waldhufendorf am Dorfbach Losse gegründet und gehörte bereits 1223 zum bischöflich-meißnischen Gebiet. Es liegt in einem Tal, dass vom Wachberg, Tannenberg und Haselberg umrahmt wird. Eine spätgotische Kapelle aus dem Jahr 1495 wurde durch einen Brand vernichtet und 1766 in der heutigen Form wieder aufgebaut.

Rugiswalde

Rugiswalde liegt zu Füßen des 537 m hohen Unger und erstreckt sich bis hin zur nordböhmischen Grenze. Im 12. Jahrhundert von fränkischen Siedlern als Waldhufendorf gegründet, besitzt dieser Ort die wohl kleinste Kirche Sachsens. Eine 1885 errichtete Triangulierungssäule weißt auf den hier verlaufenden 51. Breitengrad hin.
Zusätzliche Attraktion in Rugiswalde ist der Skihang (etwa 450 m ü. NN) mit Lichtanlage, Pistenraupe und einem Schneemobil. Eine Schneekanone sichert zudem den Skibetrieb. Auch hier führt der Radweg „Rund um Neustadt“ über den Unger, durch den Ort nach Langburkersdorf, in eine waldreiche und verkehrsarme Region. Ein weiterer Radweg führt nach Sebnitz. Sportlich betätigen kann man sich ebenfalls auf dem Beach-Volleyballfeld am Waldparkstadion.

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