Kurort Rathen

Kurort Rathen

Ein staatlich anerkannter Luftkurort in der Sächsischen Schweiz

Kurort Rathen

Kurortentwicklungsgesellschaft Rathen mbH
Füllhölzelweg 1
01824 Kurort Rathen


Regionen, Städte und Gemeinden
E-Mail: info@kurort-rathen.de
Tel.: 0049 (0)35024 704 22

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Unterhalb der grandiosen Felskulisse des Elbsandsteingebirges liegt die malerische Gemeinde Kurort Rathen.

Mit einer Entfernung von ca. 34 Kilometern ist sie von Dresden aus in gut einer Stunde Fahrzeit erreichbar. Zum Kurort gehören, die durch eine historische Gierseilfähre verbundenen Ortsteile, Oberrathen und das linkerhand der Elbe gelegene Niederrathen. Die Einwohnerzahl des Kurorts umfasst ca. 500 Einwohner und ist damit eine der kleinsten Gemeinden in der Sächsischen Schweiz.

Sehenswürdigkeiten in und um den Kurort Rathen

Der staatlich anerkannte Luftkurort Rathen ist Ausgangspunkt für viele erlebnisreiche Touren durch die Sächsische Schweiz. So gelangt man von hier aus zur weltberühmten Bastei, dem Amselfall und dem Amselgrund mit Amselsee, welcher die Möglichkeit zu einer beschaulichen Ruder- oder Trettbootfahrt bietet.

Einen Ausflug wert sind außerdem der Rhododendron Park und die Eisenbahnwelten im Kurort Rathen.

Der Ort ist ohne Zweifel bekannt für sein einzigartiges, in mitten der Felslandschaft eingebettetes Freilichttheater - der „Felsenbühne Rathen“. Etwa 2000 Zuschauer finden hier Platz und können, von Mitte Mai bis Mitte September, die Aufführung von Werken wie den Freischütz von Carl Maria von Weber, Romeo und Julia von Shakespeare oder Winnetou von Karl May erleben, um nur einige zu nennen.

"Sie können Rathen wählen, ich würde Ihnen auch zu Wehlen raten.“ — Durch die Nachbarschaft zu Stadt Wehlen entwickelte sich mit der Zeit unter Besuchern dieser Ausspruch

Kurort Rathen´s Ursprung

Mit dem Bau der Raubritterburgen Altrathen und Neurathen Anfang des 13. Jhd. entstand auch die an der Elbe gelegene Siedlung Rathen. Ansässig gewordene Siedler verdienten zu dieser Zeit ihr Brot mit der Elbschifffahrt, Waldarbeit und dem Steinbrechen. Die über der Siedlung befindlichen Raubritterburgen wurden im Mai 1469 durch sächsische Landesherren völlig zerstört. Grund dafür war der Streit des letzten Ritters von Rathen, Hans von der Ölsnitz, mit dem Königsteiner Vogte, Brun von der Pforte. Der Besitz wurde nach der Zerstörung als verwirktes Lehen eingezogen. Die Steinbrecherei und die Schifffahrt blieben aber bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts weiterhin die größte Erwerbsquelle der Einwohner.

Am Mühlteich staute man im 17. Jhd. das Wasser des Grünbachs an, um damit das Mühlrad der ehemaligen „Mahl- und Schneidemühle“ anzutreiben. Anfang des 19. Jhd. versuchten sich die Rathener im Anbau von Hopfen, was aber keinen Bestand hatte.

Viel besser kam man hingegen mit der Erschließung der Rathener Umgebung (Fremdenverkehr) voran. So wurden schon 1892 Ideen zur Anstauung eines künstlichen Waldsees gemacht, welche dann aber erst 1934 umgesetzt wurden. Es entstand der Amselsee mit dem Amselgrund sowie 1936 die Felsenbühne Rathen. Seit diesem Jahr durfte sich Rathen auch als Kurort bezeichnen. Die Bastei als Aussichtspunkt wird erstmals 1798 in der Reiseliteratur von Ch. Eberhard erwähnt und zählt heute zu den meist besuchten Attraktionen im Elbsandsteingebirge.

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