Elbsandsteingebirge

Elbsandsteingebirge

Entstehung vom Elbsandsteingebirge

Elbsandsteingebirge
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Bis zu 500m hoch und unter den Namen Sächsische Schweiz, im tschechischen Teil Böhmische Schweiz, genannt erstreckt sich das Elbsandsteingebirge beiderseits der Elbe von Sachsen bis nach Böhmen.

Vor etwa 100 Mio. Jahren gab es auf der Erde und im heutigen Gebiet der Sächsischen Schweiz einen Anstieg des Meeresspiegels. Dabei wurde das gesamte Gebiet überflutet. Im Laufe von 12 Mio. Jahren transportierten Flüsse aus dem angrenzenden Festland Sand und Ton in das Gebiet des heutigen Elbsandsteingebirges.

Diese lagerten sich ab. Durch den Druck und verschiedene Prozesse des Meeres verfestigten sich die Sande zu Sandsteinen.  Schichtenweise entstand so eine bis zu 600m hohe Sedimentplatte (verfestigter Sand & Ton). Zum Ende der Kreidezeit wurden durch tektonische Verschiebungen die harten Granite der Lausitz auf die Sandsteine geschoben. Dadurch wurde die zusammenhängende Sedimentplatte zerteilt.

Am Ende des Tertiärs vor etwa 10 Mio. Jahren hob sich das Erzgebirge heraus was zur typischen Kluftenbildung im Elbsandstein führte. Das Ergebnis der tektonischen Verschiebung in der Kreidezeit und im Tertiär sind die sich kreuzenden Kluftsysteme. Durch später folgende Verwitterungsprozesse im Quartär entstanden die heutigen Reliefs des Elbsandsteingebirges. Die daraus resultierten Klüften und Bankungen des Sandsteins führten zur Bildung der Quadersandsteine. Neben diesen physikalischen Faktoren gab und gibt es noch die chemischen Prozesse.

Sie sorgen für das großflächige sogenannte Absanden der Sandsteine. Zu beobachten an den Wabenstrukturen im Fels. Letztlich waren es die geologischen, physikalischen und chemischen Prozesse, welche diese Landschaft entstehen ließen.

Die Zeitalter der Entstehung im Überblick:

Kreidezeitvor 145-66 Mio. Jahren
Tertiärzeitvor 65 - 2,6 Mio. Jahren
Quartärzeitvor 2,6 Mio. Jahren bis heute
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