Seidenblumenstadt Sebnitz

Seidenblumenstadt Sebnitz

Staatlich anerkannter Erholungsort

Seidenblumenstadt Sebnitz

Touristinformation Sebnitz
Neustädter Weg 10
01855 Sebnitz


Regionen, Städte und Gemeinden
E-Mail: touristinfo@sebnitz.de
Tel.: 0049 (0)35971 709 60

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Die Große Kreisstadt Sebnitz (8500 Einwohnern) ist nach Pirna die zweitgrößte Ansiedlung in der Sächsischen Schweiz.

Die Stadt liegt an deren Ostrand mit direktem Übergang zu Tschechien und dem Lausitzer Bergland. Sie liegt malerisch im Tal des gleichnamigen Flusses Sebnitz (slaw. sebenica= Finkenwaldbach) und ist in allen Himmelsrichtungen von Granit- Bergen bis zu 460m ü. NN umgeben, darunter der Finkenberg mit hervorragender Aussicht auf Stadt und Umgebung und der Tanzplan, schon auf tschechischem Gebiet.

Sehenswürdigkeiten in Sebnitz

Sebnitz ist Staatlich anerkannter Erholungsort und bietet mit seinem Petzold-Bad, der Sportstätte Soli Vital, dem Areal Forellenschenke, dem Urzeit-Park, dem gut gestalten Wanderwegenetz, dem Touristik-Zentrum im Ortsteil Hertigswalde und dem Skihang im Sebnitzer Räumicht gute Bedingungen für eine aktive Freizeitgestaltung.

Heimatforscher in Sebnitz

In Sebnitz lebte und wirkte der bekannte sächsische Heimatforscher Prof. Alfred Meiche, der sich besonders um die Geschichte der Sächsischen Schweiz verdient gemacht hat. Seinen Namen trägt heute das Heimatmuseum der Stadt, das mit dem neugegründeten Afrikahaus zu den Städtischen Sammlungen vereinigt ist.

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen. — Joseph Addison *01.05.1672 - + 17.06.1719, englischer Dichter, Politiker und Journalist

Eisenbahnstrecke in Sebnitz

Mit der Eisenbahnstrecke von Bad Schandau durch das romantische Sebnitztal mit sieben Tunneln hat die Stadt auch eine verkehrstechnische Attraktion, deren Reiz noch steigen wird, wenn der bis 1945 bestehende Anschluss in das tschechische Nachbarland endlich wieder hergestellt ist.

Gemeindegliederung von Sebnitz

Zu Sebnitz gehören die Ortsteile Hainersdorf (1920), Schönbach (1935), Hertigswalde (1950) und, wie schon erwähnt, Hinterhermsdorf (1998).

Sebnitz war von 1952 bis zu einer Gebietsreform im Jahre 1992 Kreisstadt des Kreises Sebnitz. 1995 wurde es Große Kreisstadt.

Die kommunale Struktur von Sebnitz zeichnet sich durch eine Besonderheit aus. Ihr 5 km entfernter Ortsteil Hinterhermsdorf oberhalb des Kirnitzschtals in der Hinteren Sächsischen Schweiz ist nur über das Gebiet der Gemeinde Kirnitzschtal, die mit Sebnitz eine Verwaltungsgemeinschaft bildet, erreichbar.

Sebnitz ist eine Gründung fränkischer Bauern, erstmals erwähnt in der Oberlausitzer Grenzurkunde 1223, hat seit dem 12./13. Jahrhundert den rechteckigen Platz einer Marktsiedlung, der heute noch den Mittelpunkt der Stadt bildet, und wurde 1451 erstmals Städtlein (stetlin) in alten Urkunden genannt.

Als Ackerbürgerstadt bildeten Landwirtschaft und Handwerk die hauptsächliche Existenzgrundlage. Am stärksten entwickelt war die Leineweberei ab dem 16. Jahrhundert, die eine große Bedeutung für die Region und den Export hatte. Mit der Industrialisierung, beginnend in England, starb dieses Handwerk aus. In den oberen Lagen von Sebnitz sind noch einige Umgebindehäuser mit den Blockstuben für den Webstuhl vorhanden, die den großen Stadtbrand von 1854, der das ganze Zentrum vernichtet hatte, überstanden haben.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das aus Böhmen eingeführte Handwerk zur Herstellung künstlicher Blumen zur führenden Industrie der Stadt. Sebnitz wurde zur international bekannten Kunstblumenstadt mit etwa 200 kleineren und großen Blumenfabriken. Prächtige Bürgerhäuser um den Schillerplatz und öffentliche Gebäude wie die 1900 gebaute Schule zeugen noch heute vom Reichtum dieser Epoche. Die Herstellung von Kunstblumen wurde bis 1989 industriemäßig betrieben. Jetzt zeugt das Haus der deut-schen Kunstblume mit einer Schauwerkstatt von dieser Tradition der Stadt.

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